Sonntag, 21. März 2010
     
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sie befinden sich hier: Spanien / Costa Blanca / Teulada/Moraira / 
 


Informationen über Moraira/Teulada

 


Moraira ist ein kleiner Fischerort
an der Costa Blanca, der vom
Tourismus geprägt ist und zu der
vier Kilometer landeinwärts
gelegenen Gemeinde Teulada,
Provinz Alicante gehört. Villen
wohlhabender Residenten aus
ganz Europa und Spaniern
bestimmen das Bild der Umgebung.
Man findet auch eine kleine Altstadt.
Hotels sind eher selten und bis auf
zwei Apartmenthäuser mit sieben
Stockwerken gibt es keine
Hochhäuser. Bis auf die Urlaubszeit, in der die Apartments und Villen an Urlauber vermietet werden, ist Moraira ein Ort der überwiegend von älteren Menschen geprägt wird.

Das einstige Fischerdorf hat sich in den letzten Jahren in den Sommermonaten zu einem beliebten Urlaubsort entwickelt. Die Gemeinde versucht aber, Massentourismus wie in Calpe oder Benidorm zu vermeiden.

Moraira liegt unmittelbar am Meer an der Costa Blanca, Teulada, die dazu gehörendende zweite Muttergemeinde dagegen liegt knapp sechs Kilometer landeinwärts, in einer der besten Klimazonen der Erde. Der Ort hat es trotz des Tourismus geschafft, seine Ursprünglichkeit zu erhalten. Eingebettet zwischen Bergen und Meer herrscht hier ein gesundes Klima mit einer Jahresmitteltemperatur von 18 Grad Celsius. Gut 300 Sonnentage und die zum kühlen Norden hin schützende Hügel verbürgen ein ideales Klima.

Genauer gesagt handelt es sich hier um zwei Städtchen, nämlich Teulada im Landesinnern und Moraira an der Küste. Zusammen leben hier heute fast 10.000 Menschen.

Das Fischerstädtchen Moraira bietet ursprüngliche Naturstrände. Felsenbuchten und Sandstrände wechseln sich ab. Der Wachturm vom Cap d'or und die Burg am Strand gelten als Wahrzeichen des Ortes. Im Laufe der 70er Jahre entdeckten Urlauber dieses ehemalige Fischerdorf für sich. Heute zählt Moraira zu den 20 saubersten Gemeinden und ist hinsichtlich des Umweltschutzes vorbildlich.

Früher bestimmte der Fischfang das Leben. Die Fischerhütten, die den Menschen früher als Geräteschuppen dienten, wurden nach und nach in schmucke Wohnhäuschen verwandelt. Dass sich die Menschen auch an der Küste von Teulada ansiedelten lag am Handel. Die Ernten wurden vom Land an die Küste zur "Verschiffung" gebracht. Da die Menschen ständig zwischen Moraira und Teulada unterwegs waren, entschieden sich einige für das Leben an der Küste und widmeten sie sich neben ihren "Verschiffungsarbeiten" dem Fischfang.

Heute fahren die Fischer immer noch hinaus, um am Morgen ihre frischen Waren auf dem historischen, traditionellen Fischmarkt lautstark zu versteigern.





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