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Informationen über Benissa

Benissa ist eine Gemeinde der Provinz Alicante in der autonomen (Gemeinschaft) Comunidad Valenciana, gelegen im Landkreis Marina Alta.
Benissa ist 69,71 km² groß und hat 11.935 Einwohner, mit einer Bevölkerungsdichte von 171,21 Einwohner/km². Der Amtsbezirk ist Dénia.
Die Gemeinde Benissa zählt 11.935 Einwohner, von denen ca. 42% ausländischer Nationalität sind. Ca. 75% der 42% sind Europäer, hauptsächlich aus Deutschland und Groß Britannien. Die Population erfährt einen ständigen, wenn auch geringen Zuwachs (ca. 5.600 Einwohner/1970, ca. 8.000 Einwohner/1990).
Der Gemeindebezirk Benissas hat eine sehr unterschiedliche Orographie (Höhenstruktur). Von der Küste, hauptsächlich durch kleine Buchten und Steilküsten gebildet, bis zu den Gebirgszonen, gebildet durch die Gebirgskette Oltá, La Solana, Malla Verda und die am meisten herausragende Gebirgskette "Sierra de Berina" mit fast 1.200 Metern Höhe. Der Stadtkern der Gemeinde Benissa liegt ca. 200 Meter über dem Meeresspiegel.
Die Gemeinde beinhaltet einen etwa 4 km langen Küstenabschnitt. Dieser Buchten- und Strandabschnitt wird von den Einheimischen besonders hervorgehoben, wie z. B. "La fustera", der populärsten Strand der Gemeinde.
Verschiedene Funde bzw. Entdeckungen legen eine gewisse Ausprägung prähistorischer (vorgeschichtlicher) Aktivitäten Benissas nahe. Die Entdeckung von drei kleinen Höhlenmalereien nahe des ländlichen Gebietes von Pinos, sowie die von Münzen, Amphoren usw. zeigt auch eine Durchreise der Römer in diesem Gebiet an.
Die Herkunft des Toponyms (bezeichnet im allgemeinen Ortsnamen) ist arabisch. "Beni Isa" oder "Kinder von Isa" ist ein Name eines Volksstammes, wie der vieler anderer Bevölkerungen der spanischen Levanteküste (Sonnenaufgangküste) im Osten. Bis heute bewahrten sich die meisten ländlichen Gebiete den arabischen Namen, wie z. B. la Alfama, la Rápita, el Rafalet, etc..
Dies bestätigt die historische These, die die Existenz einer wichtigen arabischen Stammesbevölkerung aufweist, als das Heer von "Jaime I von Aragón" 1248 in Benisa ankam und den Ort dem valencianischen Königreich einverleibte.
Benissa, neben Altea, Calpe und Teulada bildeten zusammen eine Herrschaft, dessen Herrscher "Roger de Lauria" war. Während des 15. und 16. Jahrhunderts erlitt die Bevölkerung zahlreiche Angriffe der berbischen Piraten. Während dieser Zeit war die Bevölkerung noch mehrheitlich mohammedanisch, diese Gemeinschaft war weitestgehend über das Land verteilt. Während die christliche Gemeinschaft sich insbesondere in der historischen Innenstadt ansiedelte.
Infolgedessen, nach der Vertreibung der Mauren 1609, betrieb man eine Vergrößerung der Bevölkerung durch Menschen, die aus den Pyrenäen, Katalonien und Aragón kamen und sich in die Gemeinschaft integrierten.
Lokale Feste
Die Hauptfeste, denen die Gemeinde mit großer Zuneigung folgt, sind die Patronatfeste zu Ehren von "Puríssima Xiqueta". Diese Feste werden am vierten Sonntag im April gefeiert und dauern 10 Tage an.
Während dieser Festtage werden die kostenlosen Konzerte, die Stierakte und der empfindsame Auf- und Abstieg der Jungfrau vor und nach der Prozession hervorgehoben, an denen die ganze Gemeinde teilnimmt. Ein anderes bemerkenswertes ist das der "Mauren und Christen" (Moros y Cristianos), welches zu Ehren von San Pedro am Wochenende nahe des 29. Juni gefeiert wird.
Neben diesen beiden Festen feiert man im Januar auch die "Fira" und die "Porrat" zu Ehren von Sant Antoni. Diese dauert drei Wochenenden an, wobei am dritten Wochenende eine mittelalterliche Messe gefeiert wird.


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