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Galizien ist eine autonome Region im Nordwesten Spaniens. Der allgemein gültige Name der Gemeinschaft ist Comunidade Autonoma de Galicia. Sie ist unterteilt in vier Provinzen A Coruna, Lugo, Ourense und Pontevedra.
Die bergige Region wird von vielen Flüssen eingrenzent. Die Hauptstadt Santiago de Compostela liegt im Zentrum der Hügellandschaft.
Sprache Galiziens
Neben dem Spanischen gehört Galizisch, seit 1982, ebenso zur offiziellen Amtssprache Galiziens. Im Klang der Sprache hört man die Ähnlichkeit zum Portugiesischen. Demzufolge kann man Galizien in drei Dialektzonen einteilen: in das Ostgalizische, in das Zentralgalizische und in das Westgalizische.

Geschichte Galiciens
Die nachweisliche Geschichte von Galizien begann bereits 25000 und 16000 v. Chr.. Von dieser Zeit existieren Spuren zum Nachweis über menschliches Leben. Steinwerkzeugbenutzungen sind ab 8000 v. Chr. beweisbar.
In den nächsten Jahrhunderten wurden viele Zeiten durchlebt, unter anderem die Bronzezeit. Im 5. Jahrhundert, in der zeit der Völkerwanderungen, wurden die angesiedelten Kelten durch die germanischen Sueben verdrängt. Die Westgoten eroberten 585 Galizien.
Nach der Befreiung der Maurenheerschaft im 8. Jahrhundert wurde die Region zum Königreich Asturien und später zum Königreich von Kastilien. Für kurze Zeit, einmal im 10. und einmal im 11. Jahrhundert, genoss Galizien die Anerkennung eines selbstständigen Königreichs.
In den 1970er Jahren wurde Galizien neben dem Baskenland und Katalonien als eine historische Nationalität Spaniens bewundert. Im Zuge dieses Ruhmes erlangte Galizien 1980/1981 als eine der ersten Regionen ein Autonomiestatut zur Autonomen Gemeinschaft Spaniens.
Kurzer Überblick
Verwaltungssitz | Santiago de Compostela | Bevölkerung | 2.760.179 | Fläche | 29.574 km² | Präsident | Emilio Perez Tourino |

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